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Wer spielt, der lernt! Wer lernt, der lebt! Wer lebt, der spielt!

Jörg Roggensack

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Allgemein

Kosten

An die Stadt

Die Eltern zahlen gemäß § 23 des Kinderbildungsgesetztes (KiBiz) einen nach Einkommenshöhe gestaffelten Elternbeitrag direkt an das Jugendamt der Stadt Köln. Internetlink der Elterngeldstelle Köln: stadt-koeln.de


An den Verein
Die Betriebskosten der Einrichtung werden derzeit zu 96% von der Stadt Köln und dem Land NRW getragen. Die verbleibenden 4% der Betriebskosten müssen als Trägeranteil von den Eltern gezahlt werden. Der Mitgliedsbeitrag ergibt sich aus dem Trägeranteil, dem Verpflegungsgeld und dem Vereinsbeitrag. Änderungen des Mitgliedsbeitrags werden auf der Mitgliederversammlung festgelegt.

 

Aktuell beträgt der Mitgliedsbeitrag 138,00€/ Monat. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

  1. Trägeranteil (zurzeit 46,50 EUR/Monat)
  2. Verpflegungsgeld (zurzeit 55 EUR/Monat)
  3. Vereinsbeitrag (zurzeit 36,50 EUR/Monat)

 

Lage und soziales Umfeld

Köln Mülheim ist ein von sozialer und kultureller Vielfalt geprägter Stadtteil. Er birgt einerseits eine hohe Lebensqualität durch Rheinnähe und eine gute Infrastruktur, andererseits besondere Herausforderungen infolge von Arbeitslosigkeit und Armut. Das Bildungs- und Betreuungsangebot im Stadtteil zeigt Lücken auf, so auch in der Betreuung der unter Dreijährigen. Viele Familien müssen Berufstätigkeit beider Eltern, Studium oder Ausbildung ohne Unterstützung durch eigene Verwandte im näheren Umfeld organisieren. Sie sind auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen. Aus dieser Situation heraus haben engagierte Eltern Anfang des Jahres 2012 die Initiative ergriffen und den Verein De Müllemer Ströppcher e.V. gegründet. Ziel war und ist es, ein Angebot für die bedarfsgerechte Kinderbetreuung in der Gruppe zu schaffen, damit verbundene Bildungschancen zu nutzen und eine geeignete und liebevolle Entwicklungsumgebung für Kinder zu gestalten.

 

Eingewöhnung

Unsere Eingewöhnungen neuer Kinder erfolgt stufenweise und richtet sich nach dem Berliner Modell. Eine optimale Zeit für eine Eingewöhnung liegt zw. 4 - 8 Wochen. In neue Beziehungen zu gehen und sich aus einer engen Beziehung als Elternteil etwas zu lösen, benötigt Zeit. Nicht nur für das Kind, sondern ebenfalls als Eltern. Es ermöglicht Kindern, Eltern und Pädagogen*innen sich respektvoll zu nähern. Die Kinder haben im Schutz ihrer Eltern die Möglichkeit die neue Umgebung und die neuen Bezugspersonen langsam zu entdecken und kennenzulernen. Nähere Infos dazu bekommen die Eltern beim ersten gemeinsamen Elterntreff vor Beginn des neuen Kitajahres. Bei der Planung und Umsetzung bzw. der Reihenfolge der Eingewöhnung orientiert sich das pädagogische Team überwiegend an der persönlichen Situation der Familien.

 

Wanddokumentation, Bildungsdokumentation und alltagsintegrierte Sprachförderung

Zum Festhalten von Aktivitäten, Angeboten und Projekten arbeiten wir mit der Wanddokumentation. In regelmäßigen Abständen hängen wir Bilder in der Kita aus; diese Methode soll Bildungsprozesse von einzelnen Kindern und Gruppen anhand von Fotos und Kommentaren transparent machen. Sie eignet sich für U3-Kinder besonders gut: Die Kinder können sich wiederentdecken und an bestimmte Situationen, Erfahrungen und Erlebnisse erinnert werden bzw. daran anknüpfen. Seit 2005 ist die Bildungsdokumentation für alle Einrichtungen verpflichtend. Wir führen Portfolios, um die Bildungs- und Entwicklungsschritte der Kinder festzuhalten. Darüber hinaus arbeiten wir mit Fotodokumentationen, Lerngeschichten und beteiligen die Eltern an der Mitgestaltung. Hierbei wahren wir das Persönlichkeitsrecht am eigenen Bild und sehen von einer Veröffentlichung der Bilder ab. Bei gemeinsamen Festlichkeiten sind die Eltern dazu angehalten keine privaten Kameras sowie Smartphones zu benutzen.

 

Seit 2014 liegt ein Fokus auf der Dokumentation der alltagsintegrierten Sprachbildung. Wir haben uns hier für das 2010 von der Forschungsstelle Bewegung und Psychomotorik unter der Leitung von Prof. Dr. Renate Zimmer entwickelte Beobachtungsverfahren BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen), entschieden. Bei BaSiK handelt es sich um ein Verfahren, welches eine begleitende Beobachtung der kindlichen Sprachentwicklung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr in Kindertageseinrichtungen ermöglicht. Die Beobachtung erfolgt im pädagogischen Alltag und hat das Ziel, den Sprachentwicklungsverlauf eines Kindes kontinuierlich zu dokumentieren sowie den speziellen Förderbedarf zu erkennen. Aus den Beobachtungen können Maßnahmen einer alltagsintegrierten Sprachbildung abgeleitet werden. Die Bildungsdokumentation setzt die schriftliche Zustimmung der Eltern voraus und wird den Kindern und Eltern zum Ende der Kita-Zeit übergeben.

 

Kinderschutz

Kinder müssen sich in ihren Gefühlen und Meinungen ernst genommen fühlen und erleben, dass Erwachsene sie in ihrer Entwicklung unterstützen und dort schützen, wo sie es benötigen. Abgesehen von unserer pädagogischen Haltung zu Demokratie und kindlicher Autonomie haben wir deshalb folgende Standards zum Kinderschutz vereinbart:

  • Jede/r Mitarbeiter/in muss vor der Einstellung ein erweitertes Führungszeugnis abgeben.
  • Information zum Kinderschutz / Kinderrechten und Einhaltung der vereinbarten Abläufe zur Kindeswohlgefährdung in Arbeitsverträgen und dem Betreuungsvertrag

  • Erarbeitung und Umsetzung eines Schutzkonzeptes

 

Unsere Öffnungszeiten
  • 35 Wochenstunden
  • Montag-Donnerstag 08.30Uhr-15.45Uhr
  • Freitag 08.30-14.30 Uhr

Veranstaltungen